Warum ist Nachhilfe sinnvoll?

 

 

Grundsätzlich sollte Nachhilfe eine langfristige Wirkung mit sich bringen und die Schüler auf dem Weg zum eigenständigen Lernen begleiten. Dazu gehört natürlich im ersten Schritt das Erlernen der aktuellen Schulinhalte. Darüber hinaus müssen aber Wissens- und Verständnislücken aus der Vergangenheit geschlossen werden. Im letzten, und für uns auch entscheidenden Schritt, sollte das eigenständige Lernen im Vordergrund stehen. Mit dem Schüler muss herausgefunden werden, wie er oder sie am leichtesten und effektivsten lernt bzw. welche Hilfsmittel und Tricks hierbei unterstützen können.

Wie läuft der unterricht ab?

Das Ziel sollte sein, den Schüler so zu unterstützen, dass er seine Aufgaben selbstständig lösen kann. Das heißt, dass zwar die nötigen “Werkzeuge” wie Theorien, Vokabeln oder Rechenwege vom Nachhilfelehrer erklärt und verständlich gemacht werden, aber die Selbstständigkeit des Schülers ebenso gefördert und gefordert werden sollte. Nur so können nachhaltige Leistungsverbesserungen beim Schüler erzielt werden.

Der Nachhilfeunterricht findet unabhängig der Klassenstufe und des Faches, der Schülerin/des Schülers immer 90 Minuten statt. Der Schüler*inn wird dann von einem unser qualifizierten Nachhilfelehrer im Gruppen- oder im Einzelunterricht unterrichtet. Unser Lehrpersonal wird in regelmäßigen Abständen zu Themen der Didaktik und Methodik geschult, um Lernzielorientierten Unterricht anbieten zu können. Zudem studieren einige unserer Lehrkräfte auf Lehramt oder haben fachspezifische Qualifikationen durch ihr Studium erlangt.

 

Um den Nachhilfeunterricht strukturiert anbieten zu können folgen unsere Lehrkräfte den 6 Unterrichtsphasen.

Einige unserer Schüler*innen benötigen Unterstützung in mehreren Schulfächern, um einen ausgeglichenen Unterricht anbieten zu können, werden feste Unterrichtszeiten für ein Fach vereinbart. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, so kann zur Vorbereitung auf eine Klassenarbeit, einen Test oder eine Abschlussprüfung an zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Nachhilfestunden das zu prüfende Fach unterrichtet werden. Zudem gibt es die Möglichkeit zusätzliche Nachhilfestunden bei bevorstehenden Prüfungen zu vereinbaren.

Der Unterricht startet mit einer Begrüßung und einem kleinen Warm-up, Ziel hierbei ist es den Schüler/die Schülerin in „Lernlaune“ zu bekommen.

 

Zu Beginn des Unterrichts vereinbaren Lehrkraft und Schüler ein gemeinsames Ziel, das am Ende des Unterrichts erreicht werden soll, dass kann bei Grundschülern die Erledigung des Wochenplanes oder der Hausaufgaben sein, bei älteren Schülern werden die Unterrichtsinhalte aus dem Schulunterricht wiederholt und ggf. Hilfestellungen beim Erledigen der Hausaufgaben gegeben. Im Fokus des Unterrichts der Schüler*innen der Sekundarstufe 1+2 steht jedoch die Vertiefung und Vorbereitung auf eine mögliche Klassenarbeit. Das Offenlegen des Stundenprogramms dient einer sinnvollen Ritualisierung und schafft damit einen Rahmen von Verlässlichkeit und Klarheit. Es hilft dabei, die Schüler auf die „Lernspur“ zu bringen und ihnen Sicherheit über den Ablauf zu geben. All das erleichtert es Lernern, sich auf ein Lern-Setting, auf Unterricht einzulassen.

 

In der dritten Phase, der Erarbeitung, werden Aufgaben durch den Schüler in Einzelarbeit, gemeinsam mit der Lehrkraft oder in Gruppenarbeit bearbeitet. Der Nachhilfeunterricht verdeutlicht Sachverhalte auf andere Art und geht hierbei individuell auf jedes Kind ein. Der Schüler*inn soll sich wertgeschätzt fühlen und keine Angst haben, alle Fragen zu stellen, die er/sie hat. Der Unterricht verläuft ruhig und systematisch mit dem Ziel Wissenslücken dauerhaft schließen. Nachhilfe knüpft dort an, wo das Kind noch gut mitgekommen ist. Durch gezieltes Üben und Wiederholen wird der Anschluss an den aktuellen Schulstoff geschaffen. Welche Unterrichtsmethode hier angewandt wird ist abhängig vom Lernstand des Kindes bzw. der Gruppengröße.

 

In der Phase der Sicherung werden die Aufgaben gemeinsam korrigiert. Die Lehrer*innen der Smart-Nachhilfe verwenden zur Korrektur die gängigen Korrekturzeichen der Schulen. Die anschließende Reflexion hilft dem Schüler/der Schülerin Fehler besser nachvollziehen zu können und bietet den Lehrkräften die Möglichkeit Gedankengänge der Schüler besser zu verstehen, um Fehlerquellen schneller aufzuspüren. Im Rahmen der Reflexion wir zudem reflektiert, was in der Stunde gelernt wurde und ein Feedback über die Unterrichtsstunde gegeben. Auch die Rückmeldung des Nachhilfelehrers ist hier wichtig für den Schüler/die Schülerin. Am Ende der Stunde wird gemeinsam überlegt, wie die nächste Nachhilfestunde strukturiert werden könnte und die Lernmaterialien werden ordentlich eingepackt.

 

Am Ende der Stunde wird jeder Nachhilfestunde von unseren Lehrkräften schriftlich dokumentiert. Probleme werden dadurch leichter erkannt und oft ist eine zweite Meinung wichtig und kann zu neuen Erkenntnissen führen.

Warum wird der Unterricht in Phasen aufgeteilt?

Die sechs Unterrichtsphasen strukturieren den Ablauf, erleichtern die Übersicht und damit Gelegenheit zu besserer Orientierung und neuer Aufmerksamkeit. Eine genaue Planung einzelner Phasen erleichtert es dem Lehrer, für methodische Vielfalt im Unterricht zu sorgen und den thematischen roten Faden der Stunde nicht aus den Augen zu verlieren. Darüber hinaus liefern sie die notwendige Transparenz und sorgen nachhaltig für eine wachsende Planungskompetenz auch auf Seiten der meisten Schüler.

 

Was ist das Ziel der Nachhilfe?

„Nachhilfe soll für gute Noten sorgen“ -Leider ist das aber auch eine sehr oberflächliche Sichtweise. Nachhilfe orientiert sich immer direkt am Schulstoff, und ist bestrebt, Lücken im Leistungsstand der Schüler und Schülerinnen in einem absehbaren Zeitraum zu schließen. Gute Nachhilfe verbessert das Lernen selbst, auch Lernen muss gelernt sein. Daneben müssen aber auch die Lernblockaden des Schülers abgebaut werden, sei es Unstrukturiertheit, zu wenig Selbstvertrauen, Angst vor und während Prüfungen oder auch einfach Unmotiviertheit. Dafür ist es natürlich wichtig, schnell einen Zugang zu dem Schüler zu finden, um produktiv arbeiten zu können. Das Sozial- und Arbeitsverhalten darf auch nicht vergessen werden. Auch muss den Schülern klargemacht werden, dass sie letztendlich selbst für ihre Noten verantwortlich sind. Für Nachhilfe ist es unabdingbar, dass ein Kind mitarbeitet, so sollten die Schüler*innen lernbereit und in der Lage sein, bestimmte Grundregeln einzuhalten. Es sollte zumindest gewährleistet sein, dass die Kinder ihre Unterrichtsbücher und -hefte mitbringen, konzentriert arbeiten können, bevorstehende Klassenarbeiten ansprechen und regelmäßig den Nachhilfeunterricht besuchen.

Wie wird qualitative Nachhilfe sichergestellt?

Unsere Nachhilfelehrer werden regelmäßig geschult und kontrolliert. Sie genießen eine fortlaufende Betreuung und werden dauerhaft fortgebildet. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit den Eltern zusammen und nehmen auch Kontakt zu den Klassenlehrern/der Klassenlehrerin aufnehmen.  

 

Auch tritt die Filialleitung regelmäßig mit den Eltern des Nachhilfeschülers in Kontakt, um Zufriedenheit oder Kritik festzustellen, Anregungen aufzunehmen oder, falls Veränderungen gewünscht sind, diese initiieren zu können. Feedbacks durch Schüler und Eltern über die Zufriedenheit mit Unterricht und Lehrer und den Leistungsstand der Schüler sind sehr wichtige Faktoren für den Nachhilfeerfolg. Natürlich haben so auch Beschwerden einen kurzen Weg und es kann sofort auf sie reagiert werden. Durch unser TÜV-geprüftes Qualitätsmanagement können wir unser pädagogisch-psychologisches Konzept erfolgreich umsetzen und dadurch auch diese Forderung erfüllen.

 

Unterrichtsmaterialien

 

 

Zu einer guten Unterrichtsvorbereitung zählen auch die passenden Materialien. Die Smart-Nachhilfe verfügt über eine große Schulbuchsammlung, dazu zählen Lernbücher, Arbeitshefte, Klassenarbeitstrainer, Grammatik- und Formelsammlungen, spezielle Unterrichtsmaterialien für neu zugewanderter Schüler*innen. Zudem gibt es Audio-CDs, zum Üben des Hörverständnisses. Für unsere Grundschüler haben wir eine umfangreiche Sammlung an Lernspielen und Lesebüchern. 

 

Übungsvielfalt steht bei uns an erster Stelle.

Themenübersicht für die Grundschule

Schnellhefter

Jeder Schüler/ Jede Schülerin der Smart-Nachhilfe erhält einen Schnellhefter für das entsprechende Fach von uns. Die Schnellhefter sind farblich den verschiedenen Hauptfächern zugeordnet und so leichter zu unterscheiden. In den Schnellheftern der Smart-Nachhilfe werden alle bearbeiteten Materialien der Unterrichtsstunde abgeheftet, so lernt das Kind Ordnung zu halten und die Unterrichtsinhalte können von den Schülern/Schülerinnen zum Lernen genutzt werden oder zum Überblick über die Lerninhalte durch Eltern oder den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin verwendet werden.

 

Eingangstest

Meldet sich ein Schüler/ eine Schülerin neu für den Nachhilfeunterricht an, wird in der ersten Nachhilfestunde/ den ersten Nachhilfestunden eine Überprüfung des Lernstandes durch einen Eingangstest durchgeführt. Die von uns erstellten Eingangstests eignen sich zur Orientierung über den Lernstand des Schülers/der Schülerin. Die Eingangstests überprüfen Lernergebnisse und Leistungsstände im Hinblick auf die verschiedenen Themenbereiche der Klassenstufen. Überprüft wird hierbei der Lernstand des Schülers/ der Schülerin des vergangenen Halbjahres. So bekommt ein Schüler der in der 2. Klasse, 1. Halbjahr, einen Eingangstest 1. Klasse, 2.Halbjahr. Der Eingangstest wird für die Fächern Deutsch und Mathematik von der 1. – 5. Klasse angeboten. Auf den Ergebnissen des Tests aufbauend, lässt sich der Unterricht effektiver und strukturierter durchführen. Zudem lassen sie Aussagen über Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler zu. Sie geben Lehrern, den Schülern selbst und auch Eltern Hinweise für weiteren Lern- und Beratungsbedarf und können für die Unterrichtsentwicklung gewinnbringend genutzt werden.

Die Eingangstests sind aus unterschiedlich schwierigen Aufgaben zusammengestellt. Die schwierigen Aufgaben finden sich hier meistens in den Test der 2ten Halbjahre wieder.

Allerdings verteilen sich die Aufgaben in der Regel nicht immer gleichmäßig über alle Kompetenzstufen. Kompetenzen sind grundsätzlich nicht an spezielle Themen gebunden. Da es in der Primarstufe keinen festen Lehrplan für jede Klassenstufe gibt, sondern meist ein schulinternes Curriculum, kann es vorkommen, dass einzelne Aufgaben nicht an den Lehrplan der Schule anschließen, da bestimmte Themenbereiche bis zum Testzeitpunkt noch nicht Gegenstand des Unterrichts waren. Die heißt aber nicht, dass Schüler*innen die Kompetenz, derartige Aufgaben zu lösen, noch nicht entwickelt haben können. Vielmehr können in diesen Situationen Kompetenzen sichtbar werden, wenn diese auf neue Inhalte übertragen werden können.

Lehrerinnen und Lehrer erhalten Informationen, über welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler/ die Schülerin im Hinblick auf die fachlichen Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Lehrpläne verfügen.

 

Inhalte der Eingangtest

 

Informationen zum Eingangstest - Deutsch 

 

Die Testaufgaben für das Fach Deutsch sind an den Bildungsstandards für den Primarbereich/Sekundarbereich orientiert und unter Berücksichtigung der Lehrpläne für die Klassenstufe 1-5 entwickelt worden. Sie beziehen sich auf die Kompetenzbereiche:

  • Lesen - mit Texten und Medien umgehen
  • Zuhören
  • Schreiben
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Informationen zum Eingangstest - Mathematik

 

Die Testaufgaben für das Fach Mathematik sind an Bildungsstandards für den Primarbereich /Sekundarbereich orientiert und unter Berücksichtigung der Lehrpläne für die Klassenstufe 1-5 entwickelt worden. Sie beziehen sich auf die allgemeinen mathematischen Kompetenzen:

  • Problemlösen
  • Kommunizieren
  • Argumentieren
  • Modellieren
  • Darstellen

sowie auf die nach Leitideen geordneten inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen.

Zahlen und Operationen

  • Raum und Form
  • Muster und Strukturen
  • Größen und Messen
  • Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit

vorschau unserer eingangstest

Lernzielkontrolle

Die Lernzielkontrolle der Smart-Nachhilfe dienen der Beurteilung der Lernfortschritte und Unterrichtserfolge. Der der individuellen Lernstandsentwicklungskontrolle werden informelle Prüfaufgaben, zu bereits bekannten Inhalten, verwendet. Da die Einschätzungen der Lehrkräfte meist nicht ausreichen ist es sinnvoll von Zeit zu Zeit eine ergänzende Erfassung der schulischen Leistungen in den Schulen durch objektive Erhebungsinstrumente (z.B. Rechentests oder Lese- und Rechtschreibtests) vorzunehmen, mit denen die Lernstände objektiv und zuverlässig erfasst werden können. Die Lernzielkontrollen der Smart-Nachhilfe werden jeweils nach 8 Unterrichtseinheiten eines Faches durchgeführt. In den 30-45 Minuten Bearbeitungszeit (Abhängig vom Alter und der Konzentrationsfähigkeit des Kindes) soll der Schüler/ die Schülerin die Aufgaben (weitestgehend) in Einzelarbeit lösen. Im Anschluss werden die Ergebnisse und Lösungen gemeinsam besprochen und eine Berichtigung angefertigt. Die regelmäßigen Lernstandserhebungen ermöglichen den Schülern/ Schülerinnen und Lehrer*innen die rechtzeitige Reaktion bei Problemen.

 

 

Zum einen dienen Lernüberprüfungen der Selbstkontrolle. Der Schüler/die Schülerin erhält verlässliche Informationen darüber, wie weit er im Stoff tatsächlich fortgeschritten ist, welche Lücken gegebenenfalls geschlossen werden müssen oder in welchen Punkten noch Klärungsbedarf besteht. Erfolgt die Lernzielkontrolle noch vor Abschluss der Einheit in der Schule, kann der Lernende Rückstände nacharbeiten und sich für die Klassenarbeit bestmöglich vorbereiten. Eine positive Rückmeldung zu den eigenen Leistungen fördert darüber hinaus auch die Lernmotivation und spornt zu neuen Höchstleistungen an. Noch stärker lässt sich diese Wirkung durch die Fremdkontrolle erreichen. Wird die Lernkontrolle gemeinsam mit der Lehrkraft ausgewertet und erhält der Lernende ein objektives Feedback von außen, kann er seine Leistung valide einordnen und auf dieser Basis weitere Lernschritte planen. 

 

 

 

Die Lernstandkontrollen haben aber auch für unsere Lehrkräfte Vorteile. So kann der Lehrer/ die Lehrerin überprüfen welche Lernmethoden gut angenommen wurden und welcher Lernstoff im Gedächtnis des Schülers verankert bleibt. Auch kann ausfindig gemacht werden, welche Inhalte der Schüler/der Schülerin noch Probleme bereiten und ggf. mit erweitertem Lernmaterial vertieft werden müssen. Auf der Basis der dokumentierten Lernergebnisse der Schüler kann das Lehrpersonal Schwachstellen und Stärken des eigenen Unterrichtens identifizieren – und infolge die Lerneinheiten verbessern. Kommt ein bestimmter Themenbereich bislang etwas zu kurz, spiegelt sich das im Leistungstest ebenso wieder, wie die gelungene Erarbeitung eines komplexen Themas. Mithilfe der Lernkontrollen kann die Lehrkraft demnach kontinuierlich an der Optimierung des Unterrichts arbeiten.